Erfahrungsberichte

Erfahrungsbericht Mentoring aus Sicht Mentee
Melanie Gabriel 

Ich suchte schon lange im Internet nach einem Mentor/einer Mentorin. Die Auswahl, solcher Mentoring-Programme, die ausserhalb der Firma, Universitäten und Schulen usw. stattfindet, sind recht spärlich. Nach langem Suchen bin ich dann auf donna informatica gestossen. Mit einer speziellen Applikation wird die erste Kontaktaufnahme zwischen Mentor/in und Mentee erleichtert.

Da ich mehrere Fragen zu total verschiedenen Themen/Richtungen hatte, musste ich aufgrund dessen dazumal fehlender Mentoren/innen meine Prioritäten setzten. Ich habe dann aufgrund der aktuellen Mentoren, mein erstes Thema aufgegriffen und bin so in Kontakt mit Kathrin Puhan-Henz gekommen. In unserem 9 monatigen Mentoring-Programm wurden meine aktuellen Themen und Bedürfnisse besprochen und Kathrin hat mir verschiedene mögliche Wege aufgezeigt. Den entscheid, welchen Weg ich wähle, lag dann immer bei mir selbst.
Unser gemeinsames Mentoring-Programm ist jetzt beendet. Ich möchte auf diesem Wege mich nochmals herzlich bei Kathrin Puhan-Henz bedanken! Es war eine lehrreiche und spannende Zeit und ich werde weiterhin mit Kathrin im Kontakt bleiben.

Mittlerweile sind weitere Mentoren/Mentorinnen bereit, am Mentoring-Programm teilzunehmen. Ich werde jetzt für ein weiteres Thema in einer anderen Richtung, nach einem Mentor/in suchen.

Die Möglichkeit, unabhängig von Firmen und Ausbildungsinstitutionen solch Mentoring-Programm teilzunehmen, muss genutzt und gepflegt werden! Es ist nicht nur ein sozialer Mehrwert, sondern auch für den Erfahrungsaustausch untereinander und mal aus einer anderen Sichtweise die „Sache“ anzugehen. Und dies gilt sowohl als Mentee und auch als Mentor/in.

23.06.2014

 
Erfahrungsbericht Mentoring aus Sicht Mentorin
Kathrin Puhan-Henz

Diese drei Dinge sind mir beim Mentoring besonders wichtig: erstens bedeutet dies zuhören zu können, zweitens gemeinsam mit dem Mentee Lösungsvarianten zu erarbeiten und drittens Zugang zu meinem Netzwerk zu verschaffen.

Gerade Mentees, die zum ersten Mal ein Mentoring in Anspruch nehmen, fordere ich auf, von sich und ihrer Situation zu erzählen. Das trägt zum gegenseitigen Kennenlernen bei und erlaubt eine erste Annahme, wohin sich das Mentoring entwickeln kann. Worauf der Fokus dann gelegt werden soll, ergibt sich dann meist nach dem zweiten Treffen. Mein Tipp: schriftlich festhalten und sich immer wieder in Erinnerung rufen oder ggf. anpassen.

Oft trägt der Mentee die Lösung zur Fragestellung in sich selber. Meine Aufgabe ist, diese Ideen „freizulegen“ und die Umsetzung mit Aufträgen und klärenden Fragen zu unterstützen.

Es war wunderbar mit Melanie zu arbeiten; ihre zahlreichen Ideen haben wir gemeinsam strukturiert, priorisiert und einen Zeit-Plan zur Umsetzung erarbeitet. Ihre Motivation kam von selbst, das Angedachte und zu Papier Gebrachte umzusetzen.

Sich dem Netzwerk widmen und es nutzen ist eine Kompetenz, die ich persönlich während eines Mentoring immer wieder unterstreiche. Rasch können sich so Begegnungen und ein interessanter Austausch ergeben. Neues entsteht durch die Ideen und Fragen anderer. Es war toll, Melanies Entwicklung begleiten zu dürfen und es macht mir immer wieder bewusst, welche Schritte durch das Mentoring ermöglicht werden.

Ich wünsche mir, dass deutlich mehr Frauen dieses Angebot nutzen, ihre Fragestellung(en) zu diskutieren.

Juni 2014

 

 

 

Kathrin Puhan-Henz, damals Senior Consultant Stimmt AG

Als ich das erste Mal von dem Mentoring Programm der donna informatica hörte, habe ich keinen Moment gezögert und mich bei André Golliez als Mentee beworben. Wir haben uns während 3 Jahren alle 3 - 4 Monate rund 90min getroffen und Themen aus dem beruflichen Umfeld besprochen. Ich konnte die Bereiche auswählen und Schwerpunkte festlegen. Als ich vor einer beruflichen Neuausrichtung stand, half mir mein Mentor andere wichtige Fragen zu stellen und ermutigte mich, einen Weg einzuschlagen, den niemand aus meinem privaten Umfeld favorisierte. Was für ein Glück! 

Zitat von André Golliez

 

Zitat von Kathrin Puhan-Henz

"Im Unterschied zum Coaching geht es beim Mentoring nicht nur um eine bestimmte Funktion, die jemand für eine bestimmte Zeit in einer bestimmten Organisation ausübt, sondern um die gesamte beruflich-soziale Lebenssitutation. Dass ich Kathrin Puhan-Henz als Mentee über mehrere Jahre in ihrem beruflichen Werdegang begleiten durfte, war eine äusserst  spannende und bereichernde Erfahrung."

 

"Mein Mentor André Golliez hat mir in, meines Erachtens, verzwickten beruflichen Situationen den entscheidenden Denkanstoss gegeben, Dinge von der anderen Seite zu sehen."